Zusammenleben
Besser sozialisiert dank Gruppenstall
Eine Haltung im Gruppenstall ist grundsätzlich für alle Pferde möglich. Für ein stressfreies Zusammenleben in der Herde müssen Betriebsleiterinnen und -leiter aber einige Hürden nehmen.
Fantasy blinzelt in die Sonne. Ihr rechtes Hinterbein ist angewinkelt. Sie döst. Neben ihr steht ihre beste Freundin Fiona. Diese blickt durch das Panel hindurch auf den Reitplatz. Dort wird gerade ein anderes Herdenmitglied longiert. Fantasy lebt mit 17 anderen Stuten in Gruppenhaltung in einem Offenstall auf dem Engeliguet in Stüsslingen (SO). Bei der Pferdehaltung gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Haltungsformen: Einzel- oder Gruppenhaltung. In den Jahren 1997 bis 2002 verdoppelte sich laut Agroscope der Anteil an in Gruppen gehaltenen Pferden. Christa Wyss, Agronomin am Schweizer Nationalgestüt, sagte, dass Gruppenhaltung grundsätzlich für alle Pferde möglich sei. «Bei sensiblen Hochleistungspferden, Zuchtstuten kurz vor und einige Tage nach der Geburt ihres Fohlens, bei Deckhengsten oder auch bei Pferden mit möglicherweise traumatischen Erlebnissen kann die Gruppenhaltung aber erschwert oder unmöglich sein», ergänzte die Expertin.
Die Freibergerstute Fantasy zog direkt vom…
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